Panikattacken: Behandlung in Hamburg

Überfallartige Angst

Von einer Panikattacke Betroffene erleben ‚überfallartig‘ massive Angst.

 

Starke körperliche Symptome wie Schweißausbrüche, Zittern, Herzrasen und Atemnot können bedrohliche Formen annehmen:
Oft glaubt die betroffene Person, die Symptome hätten eine schwere körperliche Ursache - Angst vor Ohnmacht, Tod durch Herzinfarkt oder Ersticken können die Folge sein.

Die Angst verstärkende Gedanken können ein immer schneller werdendes Karussell des Geistes auslösen:


Unsicherheit, Benommenheit, Angst vor Kontrollverlust oder ‚Verrückt werden‘ können heftige Formen annehmen. Auch nehmen Betroffene sich und die Umwelt oft als unwirklich oder fremd wahr.

 

Wer ist betroffen?


Meistens treten Panikattacken erstmals im Alter zwischen 15 und 24 Jahren auf, aber bereits Kinder können betroffen sein: Leiden schon die Eltern darunter, übernehmen die Kinder oft ängstliche Verhaltensweisen (Epigenetik).
Bei der Behandlung von Kindern ist es oft sinnvoll, die Eltern einzubeziehen - entweder, um auf Elternseite das gleiche Thema zu befrieden, oder um den Eltern zu zeigen, wie sie ihr Kind unterstützen können.

 

Ursprüngliche Ursachen


Wir können davon ausgehen, dass neben genetischen und gehirnphysiologischen Faktoren auch Traumatisierungen in der Kindheit entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Panikattacken hat: Vernachlässigung, sexueller Missbrauch, Verlust eines Elternteiles, Gewalt in der Familie, Sucht der Eltern...

 

Weitere Auslöser von Panikattacken


Schwere Lebensereignisse wie Scheidung, Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit, existenzielle Sorgen... können auch noch im Erwachsenenalter die Entstehung von Panikattacken fördern. Ist die innere Anspannung permanent, kann ein kleiner Auslöser, z. B. der Besuch in einem überfüllten Supermarkt, genügen, die Spirale von Angst hin zu Panik in Gang zu setzen. Anregende Substanzen wie Koffein oder Nikotin können den Beginn einer Attacke fördern.

 

Die Flucht- bzw. Kampf-Energie befrieden


In Panikattacken zeigt sich - ganz leibhaftig erlebbar - eine große Menge an Energie für Flucht oder Kampf - die beiden urgesunden Reaktionen des Nervensystems auf Bedrohung. Mit Somatic Experiencing® oder EMDR können wir diese Energie auf lebensfördernde Weise befrieden und in das Nervensystem integrieren.

 

Dafür weisen uns die aktuellen Symptome den Weg. Auch wenn etwaige ursächliche Traumatisierungen nicht bekannt sind, kann ihre festsitzende Energie in der Arbeit gelöst werden.

Wir lösen Blockaden auf, wir führen die Energie wieder dem Lebensfluss zu.