Traumaarten

Traumatisierungen können verschiedene Ursachen haben. Auch wenn wir nicht selbst das Opfer sind,  kann bereits das Miterleben, die Zeugenschaft eines solchen Ereignisses, traumatisierend wirken.

Plötzliche Einwirkungen und lang andauernde Reize

Auf scharf umrissene, meist plötzliche Einwirkungen reagiert das System mit einem Schocktrauma:

  • Unfall, Sturz
  • Körperliche Gewalt oder Verletzung durch Mensch, Tier, Maschine
  • Medizinisches Trauma, Zahnbehandlungen
  • Sexuelle Gewalt
  • Beinahe ertrinken oder ersticken
  • (Natur-)Katastrophen

Lang andauernde, überfordernde Reize können ebenfalls traumatisierende Folgen haben:

  • Stress während Schwangerschaft und Geburt, für Kind und Mutter
  • Entwicklungstrauma
  • Vererbtes Trauma, Epigenetik
  • Psychische Gewalt und Manipulation
  • Mobbing
  • Stalking
  • Suchtverhalten in der Partnerschaft, Co-Abhängigkeit
  • Andauernder sexueller Missbrauch
  • Kriegserlebnisse

Eine spezielle Trauma-Art: Das Entwicklungstrauma

Treten Störungen in den besonders prägenden ersten Lebensjahren auf, sprechen wir von einem Entwicklungstrauma.

Traumatherapien

 

Somatic Experiencing® und EMDR bieten Zugänge zu den Strukturen unseres Nervensystems, in denen die Überforderung aufgetreten und bis heute noch spürbar ist. Dort, an der Wurzel des Prozesses, kann fundamentale Heilung geschehen. Dazu arbeiten wir aktuell, also mit den Symptomen, die Überforderung noch heute in uns zeigt. Ein erneutes Durchleben der schweren Situation ist zur Auflösung der Traumatisierung nicht notwendig.

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