PTBS bei Bundeswehr, Polizei, Rettungskräften

Traumatherapie für Angehörige der Streit- und Rettungskräfte und der Polizei


Insbesondere die Auslandseinsätze der Bundeswehr machen uns die Dringlichkeit der qualifizierten Begleitung von Menschen, die grausamen Erlebnissen ausgesetzt waren, deutlich.

Aber auch Mitarbeiter*innen von Feuerwehr, medizinischen Rettungskräften und Polizei erleben "vor unserer Haustür" Tag für Tag in ihrem Berufsalltag häufig mehr, als das Gemüt ohne Hilfe verarbeiten kann:


Auslösende Erlebnisse für PTBS

  • Gewalttätigkeit, z. T. in extremer Form
  • Bedrohung des eigenen Lebens
  • Zeugenschaft bei Naturkatastrophen, Unfällen, Terror oder anderen Ereignissen mit evtl. vielen Verletzten oder Toten
  • Nicht (allen) helfen zu können
  • Leben nicht retten zu können
  • In die Situation kommen, selbst töten zu müssen
  • In Kampfsituationen massiven physischen Eindrücken ausgesetzt zu sein (Explosionen, Druckwellen etc.)
  • Zeugenschaft, wenn Kameraden sterben

Je nach persönlicher Disposition kann, z.T. auch erst länger nach dem Ereignis, die ganze Bandbreite von Traumafolgereaktionen auftreten, insbesondere aber die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) mit Flashbacks, Albträumen, Tics etc.


Diese extremen Erlebnisse auf eine angemessene Weise zu verarbeiten ist zentral, um wieder Lebensfreude gewinnen zu können.
Im Gegensatz zu der überflutenden Heftigkeit der Erlebnisse schlagen Somatic Experiencing und EMDR einen Weg ein, der die individuellen Fähigkeiten und das je eigene Tempo der Psyche erkundet und hilfreich zur Lösung der blockierten Energie einsetzt.


Video: Peter Levine arbeitet mit dem Irak-Veteranen Ray

 

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